23 March 2017 Thursday

Hello Alexa!

Am 21.03 und 22.03 fand in München das Hello Alexa Bootcamp von Amazon statt. Da wir bereits seit einiger Zeit mit Alexa Skills sowie der Integration von Alexa in verschiedene Produkte experimentieren, waren wir natürlich vor Ort. Die Veranstaltung war gut besucht, sehr interessant und ich habe einige gute neue Ideen für unsere Projekte mitgenommen. Woran wir bei der SIT aktuell unter anderem arbeiten, ist  hier nachzulesen:
https://www.sit.de/SIT/hvblog.nsf/dx/23022017125034HVOFW7.htm"

Ich denke, dass Amazon mit dem Konzept der Erweiterbarkeit von Alexa durch Drittanbieter gegenüber anderen Sprachassistenten einen signifikanten Vorteil hat. Wenn man berücksichtigt, für welche neuen Geräte Alexa bereits angekündigt wurde, dürfte das alles noch sehr spannend werden!
Dirk Poerschke   |   23 March 2017 15:50:51   |     |    [0]

Vom 28.11 bis 30.11 fand in Köln der Darwino Partner Enablement Workshop unter der Leitung von Philipp Riand und Jesse Gallagher statt. Was mir im Vorfeld wie ein weiteres Entwicklungstool im Mobile- und Domino-Umfeld erschien, stellt sich nun als zeitgemäße, moderne Plattform heraus, die das Potential hat IBM Domino zu beerben und dabei vieles besser zu machen.

Das Attraktive an Darwino ist nicht nur die Kompatibilität zu Domino, die eine Überführung von Daten aus der Domino-Welt in die offene Darwino-Welt ermöglicht, sondern auch die Möglichkeit, Darwino parallel mit Domino - inkl. Datenabgleich (Synchronisation / Replikation) - betreiben zu können, so dass eine sanfte Migration möglich ist. Eine Darwino-Anwendung ist sowohl als Webanwendung im Browser, als auch plattformunabhängig (und natürlich responsive) im Mobile-Umfeld sowie betriebssystemunabhängig auf dem Desktop lauffähig. Die Entwicklungsumgebung Darwino Studio setzt auf etablierte Standardkomponenten wie Eclipse, Maven, Git etc. so dass man sich als Entwickler direkt heimisch fühlt. Darwino bringt aber noch weitere Vorteile, mit am beeindruckendsten fand ich die Übertragung des Repliken-Konzepts aus der Domino-Welt in die Mobile-Welt inkl. clientseitige Verschlüsselung sowie die vielfältigen Connectoren (‚Darwino Connectors‘) zu anderen Plattformen wie beispielsweise IBM Connections. Auch in Bezug auf die Datenhaltung ist Darwino wenig wählerisch: Darwino DB ist JSON-basiert und lässt sich mit vielen relationalen Datenbanken betreiben – sowohl server- als auch clientseitig sind die Daten über die gleiche API abrufbar. Wer bisher viel im Notesumfeld entwickelt hat wird so einige Parallelen finden – nur eben in besserer und zeitgemäßer Version.

Darwino ist noch relativ jung und daher sicher noch nicht perfekt – der dreitägige Workshop hat zeitlich nur knapp gereicht um einen kurzen Einblick in die vielfältigen Funktionen und Features der Plattform zu geben sowie eine eigene Demo-Anwendungen zu erstellen. All diejenigen, die aktuell dabei sind für die Zukunft eine andere Plattform als Domino zu suchen, sollten sich unbedingt Darwino genauer ansehen. Vom Konzept her sowie den verwendeten Softwarekomponenten ist es nämlich meiner Meinung nach eins auf jeden Fall: Zukunftssicher.

Darwino gibt es in zwei Versionen: Community und Enterprise. Have fun!

Anmerkung: Es ist natürlich auch möglich, Darwino zu verwenden um mobile Plattformen zu bedienen und parallel weiterhin die bestehende Domino Infrastruktur zu betreiben.
Dirk Poerschke   |   5 December 2016 15:41:09   |     |   Comments [0]