18 September 2007 Tuesday

Lotus Symphony lebt wieder...

Die Älteren unter uns werden sich noch an ein Lotus Produkt namens "Symphonie" erinnern - die jüngeren unter uns mögen Google fragen, was das damals war (http://de.wikipedia.org/wiki/Lotus_Symphony).
Anyhow - die aus Notes 8 bekannten Produktivitätswerkzeuge für Editor, Tabellenkalkulation und Präsentionsprogramm werden nun von IBM separat als "Lotus Symphony" zum Download angeboten - als kostenloses Werkzeugpaket für Windows und Linux.
Weitere Infos und den Download-Link findet man hier: http://symphony.lotus.com/software/lotus/symphony/home.jspa

Die Frage ist, was sich IBM davon verspricht - die in Notes 8 eingebundenen Editoren basieren auf einer alten OpenOffice Version, die mit der aktuellen Version 2.3 wirklich nicht mithalten kann. Ob man mit diesen Tools Kunden von MS Office wegbewegen kann ist für mich zumindest funktional betrachtet fraglich. Im Kontext der Open Client Bemühungen der IBM ist es für IBM zumindest aus Marketing-Sicht sicherlich wichtig, ein Officepaket zu haben, das auf Windows und Linux gleichermaßen läuft. Ob es ein IBM Office sein muss oder ob man nicht besser den Erfolg von OpenOffice unterstützt hätte, ist für mich zumindest diskussionswürdig.

IBM wird technisch zügig nachbessern müssen, vor allem, da die Editoren (zumindest in Notes 8) extreme Probleme ausgerechnet mit ODF-Dokumenten haben, was aus meiner Sicht das größte Problem für eine als durchgängig verargumentierbare Strategie gegen Microsoft ist.

Was meint Ihr zur neuen "Lotus Symphony" ?
Heiko Voigt   |   18 September 2007 09:13:11   |     |  
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